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Das war das Jahr 2012 – die einzelnen Teams

Der Jahreswechsel ist immer auch die Zeit der Rückschau und der Vorfreude auf das, was das neue Jahr bringen wird. Die Teams des TTSV haben insgesamt in der Vorrunde 2012 nicht so erfolgreich wie 2011 abgeschnitten (siehe Bericht vom 27.12.), sie hoffen aber auf ein erfolgreicheres Jahr 2013.

Das Abschneiden der einzelnen Mannschaften im Einzelnen:

Herren 1:

3 Siege, 3 Unentschieden und 4 Niederlagen. Die Bilanz der Vorrunde mit 9:11 Punkten erscheint einigermaßen ausgeglichen. Dennoch ist der 7. Rang alles andere als ein Ruhekissen, denn bereits Platz 8 der 11-Staffel bedeutet, dass eine Relegation um den Klassenverbleib gespielt werden muss. Mit Ottenau (8:12 Punkte) und Weil (7:13) lauern die Verfolger dicht dahinter. Und auch der TTV Auggen (2:18) hat sich noch nicht aufgegeben, was deren Aktivität auf dem Transfermarkt zeigt. Ob die beiden Verstärkungen für eine erfolgreiche Aufholjagd beim anderen Bezirksvertreter sorgen, wird sich zeigen. Der TTSV geht jedenfalls unverändert in die Rückrunde, lediglich Markus Günther rückt eine Position nach vorne und verdrängt Routinier Martin Frey ins hintere Paarkreuz. Neben den „Pflichtsiegen“ gegen die beiden Mannschaften auf den letzten Plätzen waren die zwei Unentschieden gegen Hohberg und in Ottenau sowie der 9:6 Sieg in Weil die Höhepunkte der Vorrunde. In den Einzelbilanzen hat lediglich Markus Günther im hinteren Paarkreuz mit 10:5 ein positives Ergebnis vorzuweisen. Ansonsten liegen alle anderen Stammspieler leicht im Minus, hier ist sicherlich bei jedem Einzelnen noch eine Steigerung möglich. Erfreulich war, dass man fast immer in der Stammbesetzung angetreten ist, fünf der sechs Spieler haben alle Begegnungen mitgemacht. Stark waren die Leistungen im Doppel (18:15 Siege). Hier haben Schmid/Hirschberg (Doppel 1 ; 8:5 Siege ) und Frey/Fischer (Doppel 3 ; 6:3) positive Bilanzen, allerdings konnte das Schlussdoppel nie gewonnen werden.

Herren 2:

Von Anfang an stand der TTSV als Aufsteiger in die Bezirksliga vor einer schweren Saison. Dies insbesondere deshalb, weil mit dem Aufrücken des letztjährigen Spitzenspielers Markus Günther in die erste Mannschaft die Nr. 1 der Meistermannschaft nicht zur Verfügung stand. Zwar war die neue Nummer 1 – Hansi Breier – in allen Spielen dabei, aber das durch den Aufstieg angehobene Niveau machte sich auf den Positionen 2 bis 4 in den negativen Bilanzen bemerkbar. Konrad Greinwald (5), Simon Sköries (4) und Johannes Stubert (3) gelangen trotz engagierter Leistungen zusammen nur 12 Einzelsiege. Eklatant war aber besonders die Doppelschwäche (8:21), gar 4x ging man mit einem 0:3 Rückstand in die Einzelbegegnungen. Hier gilt es in der Rückrunde den Hebel anzusetzen.

Dabei begann die Saison ganz gut. Etwas von der Meisterschaftseuphorie hatte das Team gleich am ersten Spieltag beim Vizemeister Denzlingen gezeigt und 9:7 gewonnen. Danach folgte allerdings eine Niederlagenserie von sieben Spielen im Laufe des Oktobers und Novembers, bevor am letzten Rückrundespieltag der Mitaufsteiger TV Pfaffenweiler bezwungen werden konnte. Damit war zumindest der Anschluss geschafft und es bestehen in der Rückrunde berechtigte Chancen, den drittletzten Platz noch zu erklimmen. Vor dem TTSV (4:14 Punkte) liegen die FT Freiburg und der TV Pfaffenweiler (beide 5:13 Punkte) noch in Reichweite.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde Routinier Thomas Kempf aus der dritten Mannschaft, der nach seinem Comeback eine starke Vorrunde in der A-Klasse gespielt hatte, auf Position 3 gemeldet. Damit rückt Johannes Stubert ins hintere Paarkreuz und es ergeben sich ggf. neue Möglichkeiten im Doppel. Für den aus beruflichen Gründen in der Vorrunde abwesenden Benjamin Höfer wurde Franz Boldt fest in die Mannschaft aufgenommen.

Herren 3:

Nicht nur die höhere Liga, sondern auch die vielen Derbies sorgten für eine interessante Vorrunde mit vielen reizvollen Spielen für den Aufsteiger. Der Auftakt gelang sehr gut und war vielversprechend: Zwei Unentschieden als Außenseiter und ein 9:3 Sieg gegen Teningen II ließen das Team hoffen, Abstand zu den Abstiegsrängen zu bekommen. Danach folgten allerdings fünf Niederlagen hintereinander, wobei besonders die verlorenen Spiele in Nimburg und zuhause gegen Suggental II schmerzten. Mit 6:12 Punkte ist die Mannschaft aber noch im Soll und hat zwei Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang. Schwerstarbeit hatte Mannschaftsführer Jens Kleinstück zu verrichten, denn es galt, aus 7 gemeldeten Spielern und den beiden Jugendersatzspielern immer eine schlagkräftige Truppe aufzubieten. Letztlich kamen sogar 10 Spieler zum Einsatz, keiner bestritt alle Spiele und es ergaben sich 15 verschiedene Doppelpaarungen. Positive Bilanzen erspielten sich Jens Kleinstück (8:6, vorne), Thomas Kempf (9:5, vorne/mitte) und Johann Goldschmidt (7:4, hinten).

Herren 4:

Die beste Platzierung der vier Herrenmannschaften erreicht die Vierte, die im Verlauf der Vorrunde ungeschlagen blieb, aber aufgrund zweier Unentschieden nun einen Punkt hinter Bleichheim II auf Platz 2 liegt. Keiner der vielen nominierten Spieler hat alle Spiele mitgemacht, das Team rekrutierte sich aber hauptsächlich aus Mannschaftsführer Klaus Rein, den langjährigen Stammkräften Michael Bauernfeind, Gregor Pietruschinski und Jürgen Graf sowie den Jugendspielern Markus Greinwald und Niklas Hensle. Eine bunte Truppe, die noch gute Chancen hat, die Meisterschaft zu erringen. Alle acht eingesetzten Spieler hatten ein positives Spielverhältnis, eifrigster Punktesammler war Gregor Pietruschinski mit 11:4 Siegen. Aber auch die Ergebnisse der erst 16-jährigen Jugendersatzspieler konnten sich lassen: Markus Greinwald erzielte eine Bilanz von 6:3, Niklas Hensle kam auf 5 Siege und verlor nur einmal.

Damen:

3 x 4:3, mit drei knappen Siegen bei einem neuen Modus (Dreier-Teams) gelang der Damenmannschaft ein Saisonauftakt nach Maß. Was man noch nicht wissen konnte, war die Tatsache, dass die Siege an den beiden ersten Spieltagen gegen Wyhl und Kirchzarten den Ausschlag für den Gewinn des inoffiziellen Herbstmeistertitels gaben. Mit nur einer Niederlage (3:4 gegen Elzach) und 14:2 Punkten thront der TTSV nach der Vorrunde auf Platz 1, zwei Punkte vor Wyhl und Kirchzarten. In allen acht Spielen war Mannschaftsführerin Jutta Zeiser dabei, die anderen fünf Spielerinnen teilten sich die Einsätze, weil sie aus beruflichen (Schichtdienst), gesundheitlichen oder räumlichen (weite Entfernung zum Wohnort) Gründen nicht immer präsent sein konnten. Neben der 4. Herrenmannschaft sind sie damit eines der beiden TTSV-Teams, die in der Saison 2012-13 eine Meisterschaft erringen können.

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