TTSV Kenzingen » 2011 » April

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Drei Meisterschaften konnten die acht Teams des TTSV Kenzingen in der Saison 2010/2011 feiern. Zwei davon gehen auf das Konto der Jugend (Bericht folgt noch), einen Titel gewann die Damenmannschaft in der Kreisklasse. Mit 21:3 Punkten und einem Spielverhältnis von 93:50 stand das Team um Mannschaftsführerin Jutta Zeiser am Ende der Saison ganz oben, drei Punkte vor dem TV Britzingen II.

Die Saison begann mit einem 8:3 Erfolg (zu dritt!) in Köndringen und drei weiteren Siegen in voller Besetzung, wovon der Sieg in Wyhl allerdings nach dem Rückzug der Wyhler Mannschaft wieder aus der Wertung genommen wurde. Zum Schluss der Vorrunde gab es kurioserweise drei Unentschieden, die aber die einzigen Punktverluste bleiben sollten und zum 2.Platz nach der Hinserie führten. In der Rückrunde gab es dann ausschließlich Siege zu feiern. Dabei demonstrierte man mit Siegen, die alle 8:4 und deutlicher ausfielen, die besondere Stärke in der Liga und man blieb damit gleichzeitig in allen Saisonspielen ungeschlagen.

Auch die Einzelwertung war sehr überzeugend. Alle eingesetzten sechs Spielerinnen konnten nach Abschluss der Saison eine positive Bilanz vorweisen. Stefanie Schnabl blieb sogar ungeschlagen und kam auf eine Bilanz von 17:0 Einzelsiegen (+45), zweibeste Spielerin war Sabrina Fischer mit 15:2 Siegen (+32). Zur Meistermannschaft gehörten außerdem Carmen Fischer (16:11 ; +28), Jutta Zeiser (16:12 ; +26), Luise Schmidt (10:10 ; +12) und Claudia Höfling (4:4 ; +4). Wie es sich für eine “Teamchefin” gehört, war Jutta Zeiser bei allen Spielen dabei. Außerdem gelang ihr die Kunst, aus dem Sextett immer die richtige Mischung für das jeweilige Spiel zu finden und besonders in den wichtigen Spitzenbegegnungen die “big points” mit der bestmöglichen Aufstellung zu erringen. Damit konnte das Handicap minimiert werden, dass die Spitzenspielerinnen Stefanie Schnabl und Sabrina Fischer aus beruflichen Gründen nur eingeschränkt mitspielen konnten. Für Sabrina Fischer waren alle 7 Einsätze eigentlich „Auswärtsspiele“, da sie mittlerweile in Schopfheim wohnt.

Erwähnenswert ist auch der Altersdurchschnitt von 34 Jahren (von 23 bis 77 ! , gerechnet zu Beginn der Saison), wobei gerade bei Damen nicht verraten wird, wer exakt welches Alter hat. Ein weiterer Grund für den Teamerfolg war nach Aussage von Jutta Zeiser auch die mannschaftliche Geschlossenheit. Dies zeigte sich in der vollständigen „Aufstellung“ z.B. bei der Weihnachtsfeier oder dem letzten (unbedeutenden) Spiel in Reute, als alle Spielerinnen im Trikot dabei waren und gemeinsam auf den Erfolg anstoßen konnten. Dabei entstand auch das Mannschaftsfoto (s.u.).

Der TTSV gratuliert seinen erfolgreichen Damen zur Meisterschaft und wird dies mit ihnen gemeinsam am 28. Mai feiern.

Die Meistermannschaft 2010/11:

Meistermannschaft der Damen

von links stehend: Stefanie Schnabl, Carmen Fischer, Luise Schmidt, Jutta Zeiser. Sitzend: Sabrina Fischer, Claudia Höfling

 

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Es gibt Momente, von denen man vorher gar nicht ahnte, dass sie je eintreten könnten. Genau so einen Moment erlebte nun vor kurzem der TTSV. Wolfgang Fuchs, Kenzinger (Tischtennis-) Urgestein, beendet seine sportliche Karriere beim TTSV und wechselt „auf seine alten Tage“ noch zu seinem Heimverein TTC Merdingen. Man sollte hierzu wissen: Er lebt bereits seit Mitte der 80er Jahre mit seiner Familie am Tuniberg. Allerdings gab es bis vor kurzer Zeit in Merdingen keinen Tischtennisverein .

 

Sportliche Bilanz eines „alten Recken“

Wolfgang Fuchs spielte seit der Jugend – und das sind nun schon über 40 Jahre (!) – erst bei der Tischtennisabteilung des SVK und später dann natürlich beim TTSV. Erfolge aus der Jugendzeit sind nicht überliefert. Er selbst sagt, dass er sich hätte durchbeißen müssen, um als Jugendlicher überhaupt mal nur mit einem der damaligen erwachsenen „Starspieler“ im Training spielen zu dürfen. Tatsächlich erwarb er sich hier aber vielleicht die für sein charakteristisches Abwehrspiel notwendige Geduld und den Biss, welche für die späteren Erfolge notwendig waren.

Seine herausragenden Erfolge waren sicher die beiden Meisterschaften 1987 mit der damaligen 2. Mannschaft in der B-Klasse (Insidern unter dem Stichwort „Anfield Road“ bekannt) und 1993 mit der 3. Mannschaft in der A-Klasse. Man beachte hierbei die Mannschaftsnummern und die Klassenzugehörigkeit. Zu jener Zeit erlebte der Tischtennissport in Kenzingen gerade einen Aufschwung, von dem der Verein bis heute profitiert. Wolfgang Fuchs war als Spieler der 2. Reihe ganz wesentlich an diesem Aufschwung beteiligt. In der Zeit nach 1993 spielte Wolfgang Fuchs einige Jahre in der Bezirksliga (die Bezirksklasse gab es damals noch nicht) und hatte auch mit der 1. Mannschaft Einsätze bis in die Badenliga. Das regelmäßige Montagstraining, damals noch in Nordweil, sowie das Mittwochstraining in der Üsenberghalle, gehörten jahrelang zum Pflichtprogramm von Wolfgang Fuchs. Mit dem Punktspiel fuhr er zu jener Zeit bis zu 3 mal pro Woche nach Kenzingen. Jedes Mal 30 km hin und zurück. Die zusätzlichen Fahrten für seine Funktionärstätigkeiten sind hier noch gar nicht mit eingerechnet (hierzu weiter unten mehr).

Man kann sich vorstellen, dass dieses Pensum mit zunehmendem Alter nicht zu halten war. Irgendwann gegen Ende der 90er Jahre war der Zeitpunkt gekommen, an dem sich Wolfgang Fuchs aus dem sportlichen Betrieb weiter zurückzog. Die 3. Mannschaft und die B-Klasse wurden zu seiner „Heimat“. Wenngleich er nicht mehr bei jedem Spiel antrat und auch die Trainingsbesuche von Jahr zu Jahr spärlicher wurden, hat er noch in der aktuellen Runde im mittleren Paarkreuz eine positive Bilanz gespielt. Deswegen bedauert gerade die 3. Mannschaft den Weggang von Wolfgang Fuchs sehr.

Kein Grund, verärgert zurückzuschauen. Auch wenn die beiden letzten Einzel verloren gingen.

Wolfgang Fuchs schaut auf 40 Jahre TTSV zurück

 

Der Verein wäre ohne ihn nicht dort, wo er heute steht

In jedem Verein gibt es Personen, die mehr für den Verein tun als andere, ohne die der Verein nicht da stünde, wo er steht. Für den TTSV ließen sich da einige Namen nennen. Das gilt auch und in besonderem Maße für Wolfgang Fuchs. Sein Engagement für den Verein, verbunden mit dem Einstieg als Funktionär, nahm just in dem Moment zu, als ein zartes Pflänzchen des Erfolges im Kenzinger Tischtennis zu gedeihen begann. Anfang der 80er Jahre erlebte die damalige Tischtennisabteilung des SVK einen Boom bei der Jugendarbeit. Zahlreiche überregionale Titel und Berufungen wurden erkämpft. Eine noch größere Anzahl an talentierten Spielern besuchten die Trainings in der alten Halle. Zu dieser Zeit schuf Wolfgang Fuchs, zusammen mit dem damaligen Abteilungsleiter Klaus Rein, dem Jugendleiter Werner Schnabl, dem Jugendtrainer Otmar Schwarz und dem Schülertrainer Joachim Kleinstück die Strukturen, die für einen dauerhaften Aufschwung des Kenzinger Tischtennis notwendig waren. Als Wolfgang Fuchs 1987 die Abteilungsleitung von Klaus Rein übernahm, begann er umgehend an der Selbständigkeit eines Kenzinger Tischtennis-Vereins zu arbeiten (selbstverständlich zusammen mit den späteren Vorstandsmitgliedern).  Auch im späteren TTSV blieb Wolfgang Fuchs bis 1997 Abteilungsleiter der Tischtennisabteilung.  Ohne Wolfgang Fuchs Vereinsarbeit und der daraus resultierenden Selbständigkeit des Vereins wäre der TTSV wohl nicht zu dem „etwas anderen Verein“ geworden, als den ihn die Vereinsmitglieder in der Folge gerne sahen.

 

Heute ist nicht alle Tage, ich komm’ wieder, keine Frage. Kassenprüfer und andere Tätigkeiten.

Auch wenn Wolfgang Fuchs dem TTSV als Spieler nun wohl auf Dauer abhanden kommt, bleibt er natürlich Mitglied im TTSV und auch im TTFV, dem Förderverein. Der weiteren Unterstützung durch ihn können sich also beide Vereine sicher sein. Und noch eine Unterstützung hat Wolfgang Fuchs für die Zukunft zugesagt: das traditionelle Wurstsalattraining zum Beginn einer jeden Runde wird auch weiterhin mit ihm stattfinden. Wenn der TTSV es dann noch schafft, das von ihm ins Leben gerufene Seniorentraining weiterhin 4-6 mal im Jahr stattfinden zu lassen, werde man ihn natürlich auch das eine oder andere Mal dort antreffen. Er werde es sich dann nicht nehmen lassen, sich mit den alten Weggefährten im TTSV bei alkoholfreiem Weizenbier und Büchsenwurst über seine 40 Jahre TTSV zu unterhalten.

Vielleicht schafft es die Jahreshauptversammlung des TTSV ja auch noch, Wolfgang Fuchs dazu zu überreden, seine Kassenprüfertätigeit zusammen mit Albert Willaredt weiter wahrzunehmen. Die kritischen Blicke auf die Kasse des Vereins waren in der Vergangenheit oft hilfreich und wären es natürlich auch in der Zukunft.

 

Viel Erfolg für den nächsten Teil der sportlichen Karriere

Tischtennis ist eine sog. Lifetime-Sportart. Wolfgang Fuchs hat demnach für seinen nächsten sportlichen Karriereabschnitt beim TTC Merdingen noch viele Jahre vor sich. Der TTSV freut sich, dass Wolfgang Fuchs dem Tischtennissport erhalten bleibt und wünscht ihm viel Erfolg beim neuen Verein TTC Merdingen.

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Aufgrund Ihres 2. Platzes bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Senioren im März hatte Luise Schmidt vom TTSV Kenzingen das Ticket für die Deutschen Meisterschaften bereits in der Tasche (Altersklasse 75). Erst im Anschluss an die BaWü-Meisterschaften und nach Klärung einiger Regularien der Qualifikation wurde nun auch Martin Frey für die Deutschen Meisterschaften der Senioren nominiert. Sie finden am Pfingstwochenende vom 11. bis 13. Juni in Siegen (Westdeutscher TT-Verband) statt. Ausrichter ist die TTG 1957 Netphen. Martin Frey wird in der Altersklasse 50 starten. Die Auslosung hat noch nicht stattgefunden.
Eine Woche danach reist Luise Schmidt zu den europäischen Titelkämpfen der Senioren nach Liberec/Tschechien. Dort erwartet sie ein vollkommen unbekanntes Teilnehmerfeld.

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Die letzten Sätze und Bälle wurden gespielt – mit den Spielen am Wochenende haben die Teams des TTSV die Punktspielsaison abgeschlossen. Im 134. und letzten Saisonspiel aller TTSV-Mannschaften fuhren die Damen als Meister der Kreisklasse standesgemäß nochmals zwei Punkte ein. Sie siegten am Samstagabend mit 8:3 in Reute und konnten damit ihren Vorsprung auf 3 Punkte ausbauen. Zwar siegte auch die 2. Herrenmannschaft (siehe Bericht vom 16.4.), dagegen waren die Nachwuchsteams zum Schluß ihren Gegnern unterlegen. Der 1. Jugend – frisch gebackener Meister der Bezirksklasse – fehlten zwei der vier Stammspieler der Rückrundenmannschaft, weshalb sie beim direkten Verfolger in Denzlingen mit 2:8 verlor. Die Schüler mussten sich denkbar knapp dem TTC Köndringen mit 4:6 geschlagen geben.
Damit endete eine Mannschaftssaison, die für den TTSV überaus erfolgreich war und drei Meisterschaften brachte. Hierüber und über das Abschneiden aller Mannschaften folgt noch ein ausführlicherer Bericht an dieser Stelle.

Außersportlich stehen in der kommenden Zeit folgende Termine an:
Sa. 7.5. : Jugendvereinsmeisterschaften mit Meisterschaftsfeier
Fr. 20.5. : Jahreshauptversammlung
Sa. 28.5.: Meisterfeier der Damenmannschaft
Fr. 1. bis 3.7. : Stadtfest
Fr. 15.7. : Höflefest

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Mit einem in der Höhe überraschenden 9:4 Sieg beim Tabellendritten TTC Köndringen hat die 2. Herrenmannschaft des TTSV sich noch auf Rang 3 vorgeschoben, punkt- und spielgleich mit Köndringen (wegen des besseren direkten Vergleichs). Damit hat das Team am letzten Spieltag drei Plätze gutgemacht. Vorteilhaft war sicherlich, dass Hansi Breier mit von der Partie war und bei den Gastgebern der langjährige TTSV-Spieler Lothar Bresch verletzungsbedingt fehlte.
Nach dem Gewinn der drei Eingangsdoppel und den Siegen im vorderen Paarkreuz gelangte man schon früh auf die Siegerstraße. Jörg Schäfer, der in Kürze beruflich nach Australien gehen wird, gewann bei seinem vorerst letzten Einsatz für den TTSV beide Einzel, nur Captain Johannes Stubert „schächelte“ etwas und blieb im Einzel sieglos, gewann aber mit Konrad Greinwald gegen das Doppel 1 der Gastgeber souverän mit 3:0. Ausgerechnet im letzten Saisonspiel verlor Hansi Breier sein erstes Einzel der Saison, schraubte seine Bilanz aber trotzdem auf 13:1.

von links: Jörg Schäfer, Simon Sköries, Konrad Greinwald, Hansi Breier, Werner Wratschko, Johannes Stubert

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Eine interessante Konstellation bietet das Derby der 2. Herrenmannschaft beim Tabellendritten TTC Köndringen. Während sich die Köndringer lange Zeit Hoffnungen auf den Aufstieg machten und nun einen großen Abstand zu den beiden führenden Mannschaften hat, kletterte der TTSV nach einer schlechten Vorrunde kontinuierlich auf Platz vier vor. Zwischenzeitlich ist man zwar wieder auf Platz sechs abgerutscht, hat aber mehrere Optionen. Bei einer Niederlage bleibt es bei Platz 6, ein Unentschieden bedeutet Platz 5 in der Endabrechnung. Ein Sieg würde das Team auf Platz 4 führen, fällt dieser gar 9:3 aus, könnte man sogar die Gastgeber auf Platz 3 noch überflügeln. Nach etlichen Hiobsbotschaften kann „Captain“ Johannes Stubert eine erfolgsversprechende Formation aufbieten. Hansi Breier wird wieder mitspielen und somit das Fehlen von Benni Höfer kompensieren. Außerdem kann Konrad Greinwald trotz seiner Bänderverletzung erstmals wieder dabei sein, allerdings sicherlich leicht gehandicapt und daher nur eingeschränkt siegtauglich. Simon Sköries vertritt den am Handgelenk verletzten Simon Schäfer.
Folgende Aufstellung tritt also heute Abend um 20 Uhr in der Winzerhalle an:
Breier, J.Schäfer, Stubert, Greinwald, Wratschko, Sköries.
Vermutlich wird dabei Jörg Schäfer sein vorerst letztes Spiel im Trikot des TTSV bestreiten, da er aller Voraussicht nach beruflich ins Ausland geht.

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Nur noch vier Spiele – dann ist die Saison 2010/11 für die Mannschaften des TTSV bereits wieder vorüber. Vier der acht TTSV-Teams haben die Runde schon beendet, am kommenden Freitag und Samstag müssen oder dürfen die Schüler und Jugend 1 sowie die Damen und Herren 2 nochmals spielen. Dabei treten die Jugend und die Damen jeweils als frisch gebackene Meister ihrer Klasse in Denzlingen bzw. Reute an. Die stark gebeutelte Zweite wird beim Tabellendritten in Köndringen erwartet und wird drei Spieler ersetzen müssen.

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Die Damenmannschaft des TTSV wurde durch einen 8:2 Erfolg beim Verfolger SV Kirchzarten Meister der Kreisliga A. Die Ausgangslage vor der Topbegegnung Erster gegen Zweiter war klar: bei einem Sieg wäre dem TTSV-Team der Titelgewinn nicht mehr zu nehmen. Dementsprechend legte man gleich los und mit der 2:0 Führung nach den Doppel bereits den Grundstock für den späteren Sieg. Stefanie Schnabl und Sabrina Fischer, die extra aus Schopfheim angereist war, waren in ihren beiden Einzeln nicht zu schlagen. Mannschaftsführerin Jutta Zeiser und Carmen Fischer gewannen je ein Einzel. Damit war der 8:2 Sieg perfekt und die Meisterschaft unter Dach und Fach.

Vorstand und Mitglieder des TTSV gratulieren dem Team zum Titelgewinn.

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Die Damenmannschaft des TTSV (17:3 Punkte) kann heute Abend in ihrem vorletzten Spiel den entscheidenden Schritt zur Meisterschaft machen. Sie belegt derzeit Platz 1 der Tabelle mit drei Punkten Vorsprung und spielt um 20.00 Uhr beim direkten Verfolger SV Kirchzarten II. Mit einem Sieg wäre ihr die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Unter Umständen genügt sogar ein Unentschieden, das hängt allerdings vom Spiel des TV Britzingen II am Samstag ab, der – ebenso wie Kirchzarten – 16:6 Punkte aufweist. Ansonsten gibt es in der Begegnung beim TTC Reute II am übernachsten Samstag (16.4.), dem letzten Spiel der gesamten Staffel, nochmals die Chance, den Titel zu erringen.
Nachdem Luise Schmidt nicht einsatzfähig ist, spielt das Team wie folgt:
Stefanie Schnabl, Carmen Fischer, Sabrina Fischer und Jutta Zeiser

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Beim letzten Saisonheimspiel der 1. Herrenmannschaft am Samstag vor einer Woche gegen Renchen wurde Martin Hermann vom TTSV verabschiedet. Bereits vor der nunmehr zu Ende gehenden Saison war klar, dass Martin Hermann dem TTSV aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen kann. Nach dem Ende seines Studiums führte ihn sein weiterer Weg zunächst im Herbst 2010 nach Karlsruhe und ab Herbst diesen Jahres weiter nach München. Deshalb konnte er nur zu Beginn der Saison im September und Oktober drei Spiele bestreiten. Für den TTSV war es eine Selbstverständlichkeit, zum Rundenende nochmals mit ihm anzutreten.
Abteilungsleiter Johannes Stubert skizzierte seine Zeit beim TTSV und erinnerte insbesondere an das erste persönliche Treffen im Oktober 2006 in einem Freiburger Cafe, als der Wechsel fix gemacht wurde.
Martin Hermann spielte ab Januar 2007 (Rückrunde 2006/07) im Kenzinger Trikot. In jener Spielzeit war der TTSV Badenligist und dementsprechend nüchtern fiel seine Bilanz aus: sieglos. Schon in der Folgesaison 2007/08 (Bilanz 19:13, 3.PK in der Verbandsliga), in der er alle 20 Spiele bestritt, wurde er eine Stütze der Mannschaft und war 2008/09 maßgeblich am Wiederaufstieg beteiligt (Bilanz 16:8, 3.PK). In der Saison 2009/10 konnte man somit wieder die rauhe Badenligaluft schnuppern. Diesmal gelangen ihm insgesamt 5 Einzelsiege bei 15 Niederlagen, zusammen mit Sebastian Hirschberg bildete er aber ein sehr starkes Doppel mit einer Bilanz von 11:5.

Gegen Renchen bestritt er nun sein 65. Spiel in den Kenzinger Farben bei einer Einzelbilanz von 41:49.
Von links: Gunter Schmid, Martin Hermann, Martin Frey und Johannes Stubert

„Das sind alles nur nackte Zahlen, aber im Sport sind auch andere Dinge wichtig“ so Johannes Stubert zum   Schluss seiner Ausführungen. Auf Martin Hermann war immer Verlass und persönlich hat er die Mannschaft und den Verein mit seiner angenehmen und sympathischen Art bereichert. Der TTSV verliert ihn nur ungern und wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft. Martin Hermann wird den Verein nicht verlassen, sondern weiterhin die Spielberechtigung für den TTSV behalten, wenn auch mit wenig Aussichten auf baldige Einsätze.
Als Dank überreichte Stubert im Namen des Vereins ein Präsent und dankte ihm abschließend nochmals herzlich.