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Das war das Jahr 2011 – die einzelnen Teams

Der Jahreswechsel ist immer auch die Zeit der Rückschau und der Vorfreude auf das, was das neue Jahr bringen wird. Die Teams des TTSV haben dabei durchweg gut bis hervorragend abgeschnitten (siehe Bericht vom 28.12.) und Hoffnungen geweckt, dass es ein erfolgreiches Jahr 2012 geben wird.

Das Abschneiden der einzelnen Mannschaften im Einzelnen:

Herren 1
Der goldene Platz in der Mitte der Tabelle (Rang 6 bei 11 Mannschaften), dazu ein positives Punkte- (11:9) und Spielverhältnis (70:66). Eigentlich eine zufriedenstellende Bilanz für das Aushängeschild des TTSV. Dennoch gelang es nicht, in die Phalanx der „Top Five“ der Verbandsliga einzugreifen. Die fünf Teams (Singen, 1844 Freiburg, Weil, Ottenau, Oberschopfheim), die vor der Runde hoch gehandelt wurden, stehen auch auf den vorderen fünf Plätzen, direkt gefolgt vom TTSV, der lediglich gegen den ESV Weil II ein überragendes Spiel zeigte und 9:7 gewann. Die anderen drei Spiele gegen die führenden Spitzenteams wurden allesamt verloren, darunter die Begegnung gegen Ottenau II knapp mit 7:9. Es gab ein (gerechtes) Unentschieden gegen den Tabellenfünften Oberschopfheim und aus der Reihe fiel lediglich die klare 1:9 Niederlage gegen Offenburg II zum Vorrundenabschluß, als das Sextett nur aus drei Stammspielern bestand. Realistisch wäre also der 5. Platz gewesen, was auch das Ziel für die Rückrunde sein sollte. Die Mannschaft setzt darauf, dass sie die Probleme in den Griff bekommt. Zumindest hofft sie auf die Rückkehr von Christoph Grambach, der krankheitsbedingt zuletzt ausfiel und in der Rückrunde als Nr. 1 von Gunter Schmid abgelöst wird. Auch Gunter Schmid war oft nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, so dass noch Luft noch oben für die gesamte Mannschaftsleistung besteht. In den Einzelbilanzen waren Gunter Schmid (10:8 vorne), Martin Lehmann (11:8, mitte) und Markus Günther (7:5, hinten) die fleißigsten Punktesammler. Die Ausgeglichenheit des Kaders zeigte sich aber auch darin, dass alle anderen Spieler nur knapp im Minus lagen. In der Rückrundenaufstellung rutscht außer dem o.g. Wechsel an der Spitzenposition Martin Lehmann von Platz 4 auf 3.
In Anbetracht des Umbruchs vor der Saison – drei Spieler gingen (Falk, Müller, Laible) und drei neue Spieler kamen (Grambach, Lehmann, Günther) – ist die Abteilungsführung dennoch zufrieden, wenngleich das Team etwas stärker einzuschätzen ist, als im vergangenen Jahr. Das zeigt sich auch darin, dass man heuer mit dem Abstiegskampf nicht zu tun haben wird, wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiert.

Herren 2
Nachdem man in den vergangenen Jahren tendenziell eher nach unten schauen musste und erst in der vergangenen Saison dank einer guten Rückrunde der Blick wieder nach oben ging, war man gespannt vorsichtig auf die neue Saison 2011/12. Zwar war der Abgang von Jörg Schäfer zu verkraften (Job in Australien). Aber als feststand, dass Neuzugang Markus Günther, als Nr. 7 zum Kader der 1. Mannschaft gehörend, auch einzelne Spiele in der 2. Mannschaft bestreiten würde, wurde bereits vor dem Saisonauftakt der Aufstieg zum Ziel erklärt. Was dann folgte, war eine nicht zu erwartende Dominanz in der Liga. Mit Ausnahme des knappen 9:7 Erfolges beim härtesten Verfolger Pfaffenweiler wurden alle Spiele 9:3 oder deutlicher gewonnen. Das führte zum kuriosen Umstand, dass „Captain“ Johannes Stubert zwar alle neun Spiele mitmachte, aber lediglich 12 Einzel bestritt, weil er im mittleren Paarkreuz oft zum zweiten Einzelspiel im jeweiligen Mannschaftsmatch nicht mehr aufgerufen wurde. „Alle Neune“ war auch das Motto bei Konrad Greinwald, der ebenso nie fehlte. Wichtig war auch die Koordination der Einsätze der „Teilzeitarbeiter“ Benni Höfer (4 Spiele) und Hansi Breier (3 Spiele) im vorderen Paarkreuz, die entweder durch das Studium in Karlsruhe oder durch einen sechswöchigen Indien-Urlaub oft fehlten.
Dass bei einem Mannschaftsergebnis von 18:0 Punkten und 81:26 Spielen auch die Einzelbilanzen stimmen, versteht sich von selbst. Erwähnenswert ist aber dennoch, dass Markus Günther im vorderen PK mit 16:0 Siegen sowie Konrad Greinwad im mittleren PK mit 9:0 Siegen ungeschlagen blieben. Und auch das Doppel Günther/Greinwald ging in allen 9 Spielen als Sieger von der Platte.

Herren 3
Dass die „Dritte“ ein gewichtiges Wort um die Meisterschaft bzw. den Aufstieg mitreden würde, kam nicht ganz unerwartet. Denn mit den Neuzugängen Roland Bergbach (aus Teningen) und Franz Boldt (zurück aus Wieslet) hatte man sich verstärken können. Und nachdem auch Simon Schäfer aus der Zweiten im Team aufgestellt wurde, gehörte man unweigerlich zu den Mitfavoriten. Eine besondere Bedeutung hatte auch die Tatsache, dass das Team sich die Meisterschaft zum Ziel setzte. Der Saisonauftakt glückte mit einem hervorzuhebenden 9:5 Sieg in Weisweil, sicherlich ein Schlüsselspiel. Im Verlauf der Saison war man meist den Gegnern überlegen und man musste sich lediglich mit dem TTC Bahlingen die Punkte teilen. Franz Boldt und Malden Rodic blieben mit 10:0 Einzelsiegen ungeschlagen. Eine bunte Mischung aus „Jung“ (Sköries, Schäfer, Jugendersatzspieler Tim und Sven Pflieger) und „Alt“ (Goldschmidt, Boldt, Rodic – alle über 60 Jahre alt) sowie die Erfahrung von Teamchef Jens Kleinstück lassen große Hoffnungen für die Rückrunde. Mit drei Punkten Vorsprung ist das Puffer nicht allzu groß, aber aufgrund der Ausgeglichenheit des Kaders aus 7 Spielern ist dem Team zuzutrauen, dass es ihr Ziel erreicht.

Herren 4 und Damen – siehe Bericht vom 11. Dezember 2011

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